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Röntgenstrahlung

Die Röntgenstrahlen wurden 1895 durch Conrad Wilhelm Röntgen entdeckt und sind seit dieser Zeit in medizinischer Verwendung.

Röntgenstrahlung wird als ionisierende Strahlung bezeichnet, weil sie in der Lage ist, durch den Photo-Effekt Atome elektrisch aufzuladen.

Natürlicherweise vorkommende ionisierende Strahlung heißt natürliche Umweltstrahlung. Sie entstammt überwiegend kosmischer Strahlung und Strahlung aus dem Erdreich. Die Menge an Strahlung, der ein Mensch ausgesetzt ist, wird als sogenannte "effektive Dosis" gemessen. Auch die medizinische Anwendung von Röntgenstrahlen wird als effektive Dosis angegeben.

Durch die natürliche Umweltstrahlung erhält ein Bundesbürger jedes Jahr in Abhängigkeit vom Wohnort durchschnittlich zwischen 1 mSv und 6 mSv effektive Dosis. Durch Aufenthalte in Höhenlagen, durch Flugreisen oder Expositionen am Arbeitsplatz kommen weitere Dosiswerte hinzu.

Die effektive Dosis einer Untersuchung des Brustkorbes (Röntgenthorax) beträgt 0,05 bis 0,1 mSv.