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Nuklearmedizin

Nuklearmedizinische Untersuchungen stellen unterschiedliche Funktionszustände von Organen und Organsystemen dar.

Dazu werden spezifische Medikamente mit schwach radioaktive, kurzlebige Substanzen präpariert und über eine Vene in die Blutbahn eingebracht. Es handelt sich bei diesen Medikamenten nicht um Kontrastmittel.

Die während der Untersuchung vom Patienten abgegebene Strahlung wird gemessen und als Bild, Kurve oder Meßwert dargestellt.

Häufig untersuchte Organe oder Organsysteme:

  • Schilddrüse
  • Nieren und ableitende Harnwege
  • Knochen
  • Lunge
  • Herz (Myokardszintigraphie mit Belastung und in Ruhe)
  • Vitamin B12 Resorptionsstörung
  • Gehirn

Am häufigsten wird das Element Technetium verwendet, welches nach 6 Stunden nur noch die Hälfte seiner Strahlungsstärke hat. Nach 24 Stunden ist in der Regel keine erhöhte Strahlung mehr feststellbar.

Die angewandte Menge einer radioaktiven Substanz wird als Dosis angegeben.

Die effektive Dosis einer Untersuchung der Schilddrüse beträgt 1 mSv, einer Untersuchung der Knochen des Körpers etwa 2 mSv.

Dosisvergleichswerte finden Sie hier.