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Computertomographie (CT)

Technik und Durchführung

Computertomographische Untersuchungen (oft kurz CT genannt) erfolgen mit Hilfe von Röntgenstrahlung. Die sehr geringen Unterschiede der Röntgendichte der verschiedenen Körpergewebe werden von einem Computertomographen gemessen und in einer Grauwertverteilung als Bild dargestellt. Die Bilddarstellung erfolgt als Schnitt quer zur Längsachse des Körpers.

Die Praxis verfügt seit dem 13.9.2005 über das modernste Gerät von Siemens mit dem Namen Emotion 16. Mit diesem Gerät können bei bestimmten gesundheitlichen Fragestellungen Colonographien und Herzuntersuchungen durchgeführt werden. Die Mehrzeilentechnik erlaubt genauere und erweiterte diagnostische Beurteilungen.

Eine erhöhte diagnostische Entscheidungskraft und eine notwendige, verbesserte Kontrastierung erlangen computertomographischen Bilder durch den Einsatz von Kontrastmitteln.

Die Untersuchungszeiten betragen insgesamt etwa 15 Minuten. Die Röntgenstrahlung wird nur während einer Gesamtdauer von wenigen Sekunden für die Aufnahmen benötigt.

Die mittlere effektive Dosis einer computertomographischen Untersuchung in Deutschland beträgt zur Zeit 8 mSv (Stand 12/2001). Weitere Vergleichswerte siehe unter Typische Dosiswerte.

Computertomographen eignen sich für die Darstellung von Knochen und Gelenken, der Bandscheiben, des Brustraumes und der Lungenstruktur, des Bauchraumes und des Kopfes.

Die Computertomographie wurde als Erfindung erstmals 1967 präsentiert, die erste klinischeInstallation war 1972. Seit dieser Zeit haben sich die Meßzeiten und damit die Untersuchungszeiten entscheidend verkürzt. Gleichzeitig hat die Genauigkeit der Bilder des Körperinneren so zugenommen, sodaß beliebige Schnittebenen vom Körperinneren berechnet werden können.

Kontrastmittel

Eine erhöhte diagnostische Entscheidungskraft und eine notwendige, verbesserte Kontrastierung erlangen computertomographischen Bilder durch den Einsatz von Kontrastmitteln. Kontrastmittel sind Medikamente und unterliegen strengen Prüfungs- und Zulassungsverfahren.

Es werden orale (trinkbare) Kontrastmittel und intravenöse (Infusion über die Vene)unterschieden. Die Anwendung eines Kontrastmittels bedarf eines Grundes (Indikation) und dieser Grund unterliegt bei jeder Untersuchung der ärztlichen Prüfung. Eine automatische Anwendung findet nicht statt.

Orale Kontrastmittel bestehen aus einer Mischung von Wasser, Bariumsulfat-Suspension undGeschmacksstoffen. Sie werden eine halbe bis eine ganze Stunde vor der Untersuchungverabreicht, um eine Kontrastierung aller Abschnitte des Magen-Darm-Traktes zu erreichen.

Intravenöse Kontrastmittel sind jodhaltig und können einen Einfluß auf Nieren und Schilddrüsehaben. Deshalb sind zur Durchführung einer Untersuchung in manchen Fällen Laborwerte derNieren und Schilddrüsen erforderlich, um eine Beeinträchtigung der Nierenfunktion oder die Gefahr einer Schilddrüsenüberfunktion durch das Kontrastmittel rechtzeitg zu erkennen. Bei einer bekannten Jod-Allergie oder einer bekannten Überfunktion der Schilddrüse sollte auf dieses Kontrastmittel verzichtet werden.

Ein bei der Anwendung des Kontrastmittels auftretendes Wärmegefühl ist normal.

In seltenen Fällen kommt es zu Unverträglichkeiten mit Unwohlsein oder Übelkeit. In der Regel handelt es sich dabei nicht um eine allergische Reaktion. Echte allergische Reaktionen sind seltener und verlaufen eher mit Hautrötungen oder Quaddeln, gelegentlich auch mit Kratzen im Hals oder Hustenreiz. Schwere allergische Reaktionen sind sehr selten und zeigen sich mit einer Kreislaufschwäche.

Wir sind auf Unwohlsein und allergische Reaktionen vorbereitet und können hilfreicheGegenmaßnahmen unmittelbar durchführen. Es ist hilfreich, wenn Sie uns beim Aufklärungsgespräch auf eine bekannte allergische Disposition hinzuweisen.